Difference Maker auf der Elbe Expedition 2021 des Bundesverband Meeresmüll e.V.: 

Diesen Sommer organisierte der Bundesverband Meeresmüll die mehr als zwei Wochen andauernde zweite Elbe-Expedition, in der der Verband der globalen Plastikkrise mit dem Forschungsschiff ALDEBARAN erneut auf den Grund ging. Der Bundesverband entwickelt gemeinsam mit Partnern und Unterstützern Strategien, um Meeresmüll zu vermeiden und die Öffentlichkeit über Meeresmüll und eine nachhaltige Lebensweise aufzuklären.

Im Vordergrund der Forschungsexpedition, die von der tschechischen Grenze bis zur Nordsee verlief,  stand das Thema (Mikro-) Plastik in Gewässern sowie die Frage nach der Herstellerverantwortung bei der ganzheitlichen Lösung der Plastik-Problematik. Begleitet wurde die Expedition unter anderem vom gemeinnützigen Unternehmen „oclean Hamburg“ und der Initiative „Pinke Hände“ aus Dresden, die entlang der Elbe die größte Müll- und Zigarettenstummel-Sammelaktionen ins Leben riefen. An Bord der ALDEBARAN wurden diverse Partner aus der Forschung (darunter die TU Dresden, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, die Uni Bayreuth und die Uni Hamburg) willkommen geheißen, die einerseits zeigten, wie sich Mikroplastik in Gewässern detektieren und erfassen lässt und andererseits spannende Erkenntnisse aus aktuellen Studien zum Thema Verbleib und Zerfallszeiten von Plastik, Textilfasern in unseren Kläranlagen und dem Biofilm auf Mikroplastik in Gewässern gaben. Für einen kompletten Ein- und Rückblick, besucht bitte die Seite des Bundesverbands.

Natürlich war die Expedition mit SEA ME Mehrweg-Pfandflaschen ausgestattet und während der Station im Hamburger Hafen besuchten wir die ALDEBARAN und fragten nach. Die Difference Maker Frank Schweikert, 1. Vorsitzender des Bundesverbands Meeresmüll, Frank Otto, Vorstand der Deutschen Meeresstiftung, und Marie und Hanna Pippert, Gründerinnen von „oclean Hamburg“ gaben uns Antworten und Einblicke in die Beziehung vom Menschen zum Meer, vom Menschen zum Müll und teilten Anregungen für einen gesünderen Umgang mit Beiden.